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Braucht die Region den Windpark?

Standortfrage, Nutzen und Alternativen.

Unsere Frage

Die Frage ist nicht, ob Windenergie grundsätzlich sinnvoll ist. Die Frage ist, ob dieser konkrete Waldstandort im Flechtinger Höhenzug notwendig, verhältnismäßig und gut begründet ist.

Warum ausgerechnet hier?

Für Altenhausen und Emden war dieser Bereich bislang nicht als Windvorrangfläche vorgesehen. Gerade deshalb braucht es eine überzeugende Antwort, warum nun ausgerechnet hier ein Windpark entstehen soll. Q-010

📍

Standort begründen

Wir fordern eine klare Erklärung, warum dieser Waldstandort ausgewählt wurde.

🔁

Alternativen prüfen

Repowering und weniger konfliktträchtige Flächen müssen ernsthaft verglichen werden. Q-005

⚖️

Nutzen ehrlich abwägen

Finanzielle Beteiligung ist kein Freibrief für Eingriffe in Wald, Landschaft und Lebensqualität.

Finanzielle Beteiligung: Größenordnung transparent machen

Bei 15 Anlagen mit je etwa 7 MW Leistung ergibt sich eine installierte Gesamtleistung von rund 105 MW. Bei mindestens 5.500 € je MW und Jahr läge die Mindestbeteiligung rechnerisch bei rund 577.500 € pro Jahr für die anspruchsberechtigten Gemeinden insgesamt. Die Verteilung hängt vom jeweiligen Flächenanteil im Umkreis des Windparks ab. Q-011

15 Anlagen
×
7 MW
=
105 MW
×
5.500 €

577.500 €/Jahr

Diese überschlägige Rechnung ersetzt nicht die konkrete Prüfung und Verteilung. Vor allem ersetzt Geld keine Abwägung von Wald, Landschaft, Artenvielfalt und Wohnumfeld.

Was wir fordern

  • Eine nachvollziehbare Begründung für genau diesen Standort.
  • Eine offene Prüfung von Alternativen und Repowering.
  • Eine transparente Gegenüberstellung von finanziellen Vorteilen und dauerhaften Belastungen.
  • Keine Entscheidung, bevor Gutachten und Kartierungen öffentlich bewertet wurden.

Quellen: siehe Quellenregister, insbesondere Q-005, Q-010 und Q-011.