Historie

Zur Geschichte der Lokalen Aktionsgruppe Flechtinger Höhenzug LEADER/CLLD

Die Lokale Aktionsgruppe stellt sich vor

Die LAG Flechtinger Höhenzug existiert als Zusammenschluss im Rahmen des EU-Förderprogramms LEADER+ seit dem Jahr 2000. Die LAG beschränkte sich bei ihrer Gründung auf die Verwaltungsgemeinschaften Nördliche Börde, Flechtinger Höhenzug, Beberspring und die Stadt Haldensleben (Einwohner 37.719, Fläche 48.902,1 ha). Zur Schaffung von zukunftsfähigen Strukturen und einer Anpassung an die veränderten Abgrenzungen der Verwaltungsgemeinschaften wurde auf der LAG-Sitzung am 17.02.2005 durch die Mitglieder der LAG beschlossen, die Fläche zu erweitern. 

Für die neue Förderphase (2006 bis 2013) konnte das Gebiet abgerundet und die Gesamtfläche der Verwaltungsgemeinschaft Obere Aller in die LAG integriert werden. Dadurch ist jetzt der gesamte historisch gewachsene Raum des „Flechtinger Höhenzuges“ in der LAG vertreten. Mit der Erweiterung dehnt sich das Gebiet der LAG in Richtung Norden, Westen und Süden aus. Diese neuen Flächen gehören naturräumlich mit zum Flechtinger Höhenzug. So werden im Norden die Calvörder Berge und Teile des Drömlings in das LAG-Gebiet integriert. Im Westen erweitert sich das LAG-Gebiet bis an die natürliche Grenze des Flechtinger Höhenzuges, das Allertal. Im Süden werden Bereiche der Börde einbezogen. Dabei handelt es sich um den bewegten Rand der Hohen Börde und die Flächen von Eilsleben bis Hötensleben, die geologisch mit zum Flechtinger Höhenzug (Weferlinger Scholle) gehören. Kulturgeschichtlich bildet der Raum eine Einheit. Mit der Erweiterung wird das Gebiet kulturell bereichert und speziell mit den Initiativen aus dem Erweiterungsgebiet das Entwicklungspotential gestärkt.